Eine effektive Maßnahme zur Minimierung der Infektionsgefahr sind automatische und hermetische Türen. In diesem Artikel setzen wir uns mit der bedeutenden Rolle dieser Türen bei der Reduzierung des Infektionsrisikos in Krankenhäusern auseinander und beleuchten ihre verschiedenen Vorteile.
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Kontrollierter Zugang: Automatische Türen und hermetische Türen ermöglichen einen kontrollierten Zugang zu bestimmten Bereichen des Krankenhauses. Durch den Einsatz von Sensoren oder Zugangssystemen können nur autorisierte Personen die Türen passieren. Dies trägt dazu bei, unerwünschten Zutritt zu verhindern und das Infektionsrisiko durch nicht autorisierte Personen zu reduzieren. Zudem werden die Bewegungen von Menschen durch das automatische Öffnen und Schließen der Türen minimiert, wodurch der Kontakt und die potenzielle Übertragung von Krankheitserregern verringert werden.
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Luftabdichtung und Druckkontrolle: Hermetische Türen in Krankenhäusern bieten eine ausgezeichnete Luftabdichtung und tragen zu einer effektiven Druckkontrolle bei. Sie sorgen dafür, dass die Luft in bestimmten Bereichen isoliert bleibt und keine Verunreinigungen oder Krankheitserreger von außen eindringen können. Dies ist besonders wichtig in Infektionsabteilungen, Isolierstationen oder Operationssälen, in denen ein hohes Maß an Sauberkeit und ein steriles Umfeld erforderlich sind. Durch den Einsatz von hermetischen Türen wird das Risiko einer Kreuzkontamination zwischen verschiedenen Bereichen deutlich reduziert.
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Barriere gegen Lärm und Staub: Automatische und hermetische Türen bieten auch einen zusätzlichen Vorteil in Bezug auf Lärm- und Staubeindämmung. Sie minimieren das Eindringen von unerwünschtem Lärm, der sich negativ auf die Genesung der Patienten auswirken könnte und reduzieren die Menge an Staubpartikeln, die sich in der Umgebung ausbreiten könnten. Dies trägt zur Schaffung einer ruhigen und hygienischen Umgebung bei, die wiederum die Genesung und das Wohlbefinden der Patienten fördert.
- Vereinfachte Handhygiene: Automatische Türen können auch die Einhaltung der Handhygiene im Krankenhaus erleichtern. Indem der physische Kontakt mit den Türgriffen vermieden wird, reduzieren sie die potenzielle Übertragung von Krankheitserregern von einer Person zur anderen. Besonders in stark frequentierten Bereichen wie Eingängen oder Fluren, wo viele Menschen die Türen benutzen, kann dies einen signifikanten Beitrag zur Infektionsprävention leisten.
Fazit: Automatische und hermetische Türen spielen eine wesentliche Rolle bei der Eindämmung des Infektionsrisikos in Krankenhäusern. Von der Kontrolle des Luftstroms über die Verhinderung der direkten Übertragung von Krankheitserregern bis hin zur kontrollierten Zugangskontrolle.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie reduzieren Automatiktüren das Infektionsrisiko im Spital?
Sie verhindern, dass Patient:innen oder Personal Türgriffe berühren – die größte Schwachstelle bei Kontaktinfektionen. Berührungslose Auslöser per Bewegungsmelder, Fußschalter oder Ellbogentaster sind heute Standard in modernen österreichischen Krankenhäusern.
Welche Türen sind in Risikobereichen besonders wichtig?
OP-Vorräume, Intensivstationen, Isolationsbereiche, Reinräume und Apotheken. Hier zählen hermetische Konstruktion, leise schnelle Öffnung und desinfektionsmittelbeständige Oberflächen. Wir setzen Lösungen ein, die alle hygienischen Anforderungen erfüllen.
Welche Normen sind in Österreich relevant?
ÖNORM H 6020 (Lüftung in Krankenanstalten), die Hygienerichtlinien des Bundeskuratoriums Krankenhaushygiene und ÖNORM EN 16005 (Türtechnik). Hermetische Türen für OPs müssen zusätzlich Druckdifferenzen sicher halten.
Wie lassen sich Bestandstüren hygienisch nachrüsten?
Häufig reicht ein berührungsloser Auslöser oder ein Antriebstausch. Bei OP-Türen tauschen wir Dichtungen aus oder setzen eine neue Türe ein. Die Maßnahmen erfolgen in geplanten Hygienestillständen, oft am Wochenende, um den Klinikbetrieb zu schonen.
Welche Daten unterstützen das Hygienemanagement?
Wir erfassen Anzahl Öffnungen, Öffnungsdauer und Wartungsereignisse. Diese Daten gehen ins Hygienereporting und unterstützen interne Audits. Bei einer Re-Zertifizierung der Klinik nach ISO 9001 oder JCI ist das ein klarer Vorteil.
Aktualisiert am 07.08.2026